In zwei Tagen erscheint bzgl. der Veröffentlichung elektronischer Musik mein erstes Album. Im Zuge der Veröffentlichung von „Mirrors“ habe ich insgesamt fünf Singles veröffentlicht. Im folgenden Artikel gebe ich einen kleinen Überblick, welche Songs des Albums ich als Single ausgewählt habe und warum.

MS Live Geschäftsidee

AUTOR

Martin

Veröffentlicht am

December 14, 2022

SOCIAL

Wie in dem Artikel „Mirrors erscheint am 16.12.“ bereits erwähnt geht der Trend im Bereich der elektronischen Musik immer mehr hin zu der Veröffentlichung von einzelnen Tracks (also „Singles“) im Gegensatz zu einem vollständigen Album. Durch die Dominanz von Playlisten hören viele Menschen von einem einzelnen Künstler primär nur noch einzelne Songs anstatt sich ein ganzes Album anzuhören. Ein vollständiges Album hören sich voraussichtlich lediglich Hörer an, welche mehrere einzelne Songs eines Künstlers gut finden (z. B. die fünf Songs welche bei Spotify bei dem jeweiligen Künstler ganz oben stehen). Trotzdem gefällt mir das Format eines Albums weiterhin gut. Hier dominiert wohl „Leidenschaft“ vor „Business-Denken“, denn ungeachtet des Trends von Playlisten denke ich beim Produzieren von Musik weiterhin im „Album-Format“. Vielleicht ist dies auch dem Hintergrund geschuldet, dass es mir momentan nicht an neuen Songs mangelt, welche ich veröffentlichen könnte. Durch ein Album kann man Musik thematisch und kompakt vereinen was mir grundsätzlich einfach gut gefällt. Daher ist es ein Bestreben von mir, mir von einem neuen Künstler, den ich entdecke, mindestens ein ganzes Album anzuhören und nicht nur die bereits eben erwähnten „Top 5“. Ich denke Musik eher ganzheitlich und bin durch diese Art und Weise schon auf sehr viele Songs aufmerksam geworden, welche ich bei Weitem besser finde als den für diesen Künstler ausgewiesenen Top-Song auf einer Streaming-Plattform.

Auf der anderen Seite ist es mir ein Anliegen, dass meine Musik gehört wird. In diesem Zusammenhang muss ich mich ein wenig an die neuen Hörgewohnheiten anpassen. Mein erstes Akustikalbum habe ich ohne Veröffentlichung einer Single einfach bei Spotify hochgeladen und keinerlei weitere Promotion betrieben. Da mein Künstlername einer breiten Masse nicht bekannt ist, ist es relativ unwahrscheinlich, dass jemand „ausversehen“ und „durch Zufall“ auf meine Musik aufmerksam wird. Aus diesem Grund habe ich nun fünf Singles ausgewählt, welche ich vor der offiziellen Veröffentlichung an die interne Redaktion von Spotify weitergeleitet habe um die jeweilige Single auf einer offiziellen Playlist platzieren zu können. Nach meinem jetzigen Informationsstand werden jeden Tag bei Spotify ca. 10.000 neue Songs hochgeladen. Ich nehme es vor diesem Hintergrund nicht persönlich, dass ich keine meiner Singles bereits bei der Veröffentlichung auf einer Playlist veröffentlichen konnte. Durch die Veröffentlichung von mehreren Singles konnte ich jedoch Promotion-Kanäle wie Instagram oder TikTok verwenden, um dort kurze Videosequenzen mit der bereits veröffentlichten Musik hochzuladen und im Falle von Instagram auch monetär zu bewerben. Wie sich dies in meinem Falle ausgewirkt hat werde ich eventuell in einem gesonderten Artikel nochmal erläutern.

Hier nun also ein kurze Übersicht der Singles meines Debütalbums „Mirrors“:

Oh Dear (VÖ: 14.05.2021)

Martinsé Oh Dear

Bei „Oh Dear“ handelt es sich um die erste Single von „Mirrors“. Für eine Single ist der Song mit 5:32 Minuten relativ lang. Trotzdem habe ich mich dafür entschieden, diesen Song als Single zu veröffentlichen, da der Grundsound des Albums hier sehr gut zum Tragen kommt. „Mirrors“ besteht generell zum Großteil aus harten Kicks und vielen Melodien, welche mit Synthesizer-Flächen untermalt werden. All dies ist ebenfalls in „Oh Dear“ berücksichtigt worden weswegen der Song repräsentativ für das gesamte Album angesehen werden kann.

Broken Call (VÖ: 11.06.2021)

Martinsé Broken Call

Da mir bewusst ist, dass sich Songs mit einer Länge über fünf Minuten eher nicht als Single eignen, habe ich als zweite Single „Broken Call“ ausgewählt. Mit einer Länge von 2:34 Minuten handelt es sich (abgesehen vom Intro) um den kürzesten Song auf „Mirrors“. Das Besondere bei „Broken Call“ ist, dass der Song eigentlich keine Strophen enthält. Das Intro des Songs wird verhältnismäßig lange aufgebaut und mündet dann direkt in einen relativ „heftigen“ Refrain. Dann folgt eine kurze Bridge, welcher aber relativ schnell wieder vom Refrain abgelöst wird. Der Song stellt einen guten Gegensatz zu „Oh Dear“ dar und wurde deswegen als zweite Single veröffentlicht.

Mr. Sunshine (VÖ: 28.10.2022)

Martinsé Mr. Sunshine

Die Veröffentlichung von „Mr. Sunshine“ war eigentlich für den Sommer geplant. Leider habe ich es verpasst den Song „rechtzeitig“ zu veröffentlichen, denn wie der Titel bereits sagt passt „Mr. Sunshine“ wohl gut in eine Playlist welche an einer Strandbar läuft, an der Menschen abends ein paar Drinks genießen. Zudem ist der Sound etwas anders als „Oh Dear“ sowie „Broken Call“. Der Song ist weiterhin in meiner engeren Auswahl um ihn für den nächsten Sommer auf einer thematisch passenden Playlist zu platzieren.

Bali Ole (VÖ: 18.11.2022)

Martinsé Bali Olé

Der Song erzeugt eine gewisse Intensität weswegen die Länge mit 2:50 Minuten auch wieder etwas kürzer ausfällt. Ansonsten tritt bei diesem Song das Melodiöse wieder stark in den Vordergrund. Da ich ein großer Freund von Melodien bin (ich erwähne dies so explizit da es Menschen gibt die melodie-lose Musik bevorzugen) sowie die Song-Länge grundsätzlich der einer guten Single entspricht habe ich „Bali Olé“ als vierte Single für „Mirrors“ ausgewählt.

Empire (VÖ: 09.12.2022)

Martinsé Empire

Während der Produktion zu „Mirros“ habe ich für mich persönlich „Empire“ als den stärksten Song identifiziert. Daher war es unumgänglich, den Song als Single zu veröffentlichen um die Chance auf eine Playlist-Platzierung zu erhalten. Allerdings versuche ich meine eigene Einschätzung, welcher Song denn der „beste“ ist immer weiter zurückzufahren. Im Zuge der Veröffentlichung meines Akustikalbums hatte ich für mich drei Songs ausgewählt, welche ich anderen Menschen empfohlen habe, wenn ich danach gefragt werde was für Musik ich mache. Das Interessante daran ist, dass den meisten Menschen ein anderer Song auf dem Album viel besser gefällt als diejenigen die ich vorgeschlagen habe. Und so überlasse ich nun ebenfalls „Empire“ den Hörern ohne der Erwartung eines erhofften Feedbacks.

Bis auf „Empire“ wurden alle hier ersichtlichen Cover von mir erstellt. Im Zuge meiner weiteren Veröffentlichungen möchte ich mich darauf konzentrieren nur noch für die kreative Gestaltung des Covers verantwortlich zu sein. Gerne hätte ich dann einen festen Designer an meiner Seite, welcher meine Wünsche und Anpassungen dann entsprechend umsetzt. Wenn du jemanden kennst der gerne Cover erstellt dann melde dich gerne bei mir.

Auch nach der Veröffentlichung des Albums besitze ich die Möglichkeit, die hier genannten Songs auf thematischen Playlisten zu platzieren. Dass es mit der direkten Platzierung auf einer von Spotify gehosteten Playlist nicht funktioniert hat ist daher nicht weiter tragisch. Einen genauen Plan zur weiteren Promotion werde ich nun aber nicht beschreiben. Schließlich habe ich bei „Über Mich“ erwähnt, dass ich hier darüber schreiben möchte was ich gerade im Moment umsetze und nicht über das, was man „irgendwann mal machen könnte“. Diesem Prinzip will ich treu bleiben und schließe daher diesen kleinen Überblick nun ab. Teile deine Eindrücke gerne mit mir in den Kommentaren (entweder hier oder auf einem der anderen Artikel auf MS Live) oder per direkter Nachricht. Nachdem ich hier nun etwas zum „Hören“ geteilt habe freue ich mich darauf etwas von dir zu „hören“.