In diesem Artikel erläutere ich dir 14 Geschäftsideen welche ich mir in den letzten Jahren notiert habe. Diese betreffen die unterschiedlichsten wirtschaftlichen Bereiche (z. B. Online-Business, Entwicklung einer App, Handel, neue Bezahlmethoden etc.). Dabei wirst du feststellen, dass es sich bei einer Idee noch lange nicht um ein tragfähiges Konzept handelt. Aber jedes erfolgreiche Geschäftsmodell basiert auf einer Idee. Es ist also von Wert, diese hier vorzustellen.

Im September 2018 habe ich einen interessanten Artikel über Kreativität gelesen. In diesem Artikel wurde die Idee eines sogenannten „Ideen-Marathons“ vorgestellt. Das Prinzip ist denkbar einfach: Man notiert sich jede Idee in einer Liste und fügt eventuell noch eine kurze Beschreibung hinzu, je nachdem, wie viel einem gerade in diesem Moment bereits zu dieser Idee einfällt. Generell sollte die Liste jedoch eher minimalistisch aufgebaut sein, da es in diesem ersten Schritt erst einmal darum geht, Ideen strukturiert festzuhalten. Daher gilt in diesem Stadium auch das Prinzip „Quantität vor Qualität“. Ob die Idee „gut“ oder „schlecht“ ist spielt keine Rolle. Auch wenn ich persönlich selber in vielen Bereichen meines Lebens nach dem Prinzip „Qualität vor Quantität“ verfahre, so finde ich die Abkehr dieses Prinzips für den Ideen-Marathon sehr hilfreich. Denn eine Idee in dieser Liste (z. B. eine einfache Excel-Liste mit den Überschriften „Nummer“, „Datum des Eintrags“ und „Ideenbeschreibung“) festzuhalten stellt keinen großen Aufwand dar. Außerdem bin ich nicht dazu verpflichtet irgendeine der festgehaltenen Ideen in die Tat umzusetzen. Die Liste dient in einem ersten Schritt ausschließlich der Festhaltung von Ideen. Die Bewertung der Ideen erfolgt dann zu einem späteren Zeitpunkt.
Das Prinzip „Quantität vor Qualität“ mit einer eher minimalistischen Struktur gefällt mir für die Festhaltung von Ideen persönlich also sehr gut. Ich habe die Liste lediglich noch in die folgenden fünf Bereiche unterteilt:
Privat – Business – Musik – Finanzen – Sonstiges
Da die Überschrift zu diesem Artikel „14 Geschäftsideen für dein Business“ lautet werde ich mich nun folgend ausschließlich auf den Bereich „Business“ konzentrieren. Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich in diese Liste 24 mögliche Geschäftsideen aufgenommen, von denen ich dir nun 14 Ideen vorstelle, welche ich zu dem Zeitpunkt des Eintrages als interessante Geschäftsidee angesehen habe.
Und dies bringt mich zu dem eigentlich interessantesten Punkt dieses Artikels: Ich habe keine dieser Ideen in die Tat umgesetzt. Das hört sich jetzt etwas ernüchternd an. Auf der anderen Seite hat der Ideen-Marathon trotzdem seinen Zweck erfüllt: Ich habe meine Einfälle mit einer kurzen Beschreibung versehen und diese schriftlich festgehalten. Wie oben bereits beschrieben geht es nicht darum sofort mit der Umsetzung einer Idee zu beginnen. Vielmehr blicke ich jetzt interessiert zurück, was ich einmal als potenzielle Geschäftsidee angesehen habe. Denn ich war mir bereits zu dem Zeitpunkt des Eintrages sehr klar bewusst, dass selbst eine gute Idee nur der Anfang ist und längst nicht ausreicht um ein erfolgreiches Business auf die Beine zu stellen. Viel Arbeit hätte ich investieren müssen, um aus jeder der einzelnen Ideen ein überzeugendes Konzept zu entwickeln. Ob es sich gelohnt hätte, diesen Aufwand für jede dieser Ideen zu betreiben, kann ich nicht beurteilen. Ich werde dir nachfolgend trotzdem mein eigenes Ranking mitteilen, denn einige der Ideen finde ich persönlich immer noch überzeugender als andere. Neben der Vorstellung der Idee werde ich dir auch meine kurze Einschätzung dazu mitteilen, wie viel Potenzial ich aktuell in der Idee sehe. Dies allerdings vor dem Hintergrund, dass ich zu keiner der Ideen eine Marktrecherche betrieben habe oder sonstige weitere Informationen eingeholt habe. Ich stelle dir lediglich vor, ob ich es persönlich noch interessant fände, an dieser Idee weiterzuarbeiten.
Generell habe ich aber momentan den Eindruck, dass ich in absehbarer Zeit an keiner der Ideen intensiv weiterarbeiten werde. Und genau aus diesem Grund teile ich die Liste nun mit dir, denn vielleicht kann sie für dich als Inspirationsquelle dienen oder du findest eine der Ideen so gut um daraus ein tragendes und überzeugendes Konzept zu entwickeln. Sag mir dann gerne Bescheid, denn ich freue mich wenn ich dir bei der Umsetzung behilflich sein kann oder falls du zu einer der Ideen weitere Informationen benötigst.
Fangen wir also an:
1. Lizenzgebühren für Hersteller bei Verwendung der entsprechenden Musiksoftware
Bei dieser Idee handelt es sich um den ersten Eintrag in meiner Liste. Warum ich diese Idee aufgenommen habe ist mir nicht mehr ganz klar. Denn ich würde behaupten, dass sich die oben beschriebene Situation längst auf dem Markt etabliert hat. Gemeint ist damit, dass ein entsprechender Hersteller einer Software (z. B. eine Musiksoftware für Musikproduzenten) diese nicht mehr an die Endverbraucher (also den Musikproduzenten) verkauft, sondern dass der Produzent monatlich oder jährlich einen gewissen Geldbetrag an den Hersteller überweist und der Produzent dadurch die Nutzungsrechte an der Software erhält. Dieses Prinzip ist am Markt auch unter dem Namen „Software as a Service“ bekannt. Ich glaube, ich habe die Idee lediglich notiert für den Fall, dass ich mal eine eigene Software entwickele und mir somit schon einmal über einen potentiellen Vertriebskanal im Klaren bin. Von dem Entwickeln einer eigenen Software bin ich zum jetzigen Zeitpunkt meilenweit entfernt. Das Prinzip von „Software as a Service“ finde ich jedoch weiterhin ein gut durchdachtes Business-Modell, was z. B. durch Microsoft mit „Microsoft Office 365“ erfolgreich in die Tat umgesetzt wurde. Falls du also den Begriff „Software as a Service“ bisher nicht gekannt hast und über den Vertrieb einer eigenen Software nachdenkst, dann könnte dieses Prinzip für dich bezogen auf deinen Absatz in Frage kommen.
2. Payment-Button
Auf der einen Seite scheinen sich Bezahldienste wie Google Pay und Apple Pay mittlerweile etabliert zu haben bzw. sie sind auf dem besten Weg dorthin. Allerdings sind die Bezahlmethoden zum jetzigen Zeitpunkt immer noch an ein Gerät gebunden welches ursprünglich nicht zum Bezahlen entwickelt wurde (z. B. Smartphone, Smartwatch etc.). Es gibt immer noch viele Menschen, die kein Smartphone besitzen und auch keine Uhr tragen. Aus diesem Grund fände ich einen kleinen Hardware-Button, auf welchem die Kontodetails gespeichert sind, zum Bezahlen eine gute Alternative. Dieser Button wäre kleiner als ein herkömmlicher Geldbeutel und ich glaube daher, dass sich so ein Button auf dem Markt durchsetzen könnte. Mir fehlt vollständig das technische Know-How um solch einen Button selber zu entwickeln. Diese Idee ist mittlerweile auch schon ein paar Jahre alt und es kann daher sehr gut sein, dass Formen dieser Idee bereits existieren oder bereits in der Erprobung sind. Wie bereits erwähnt habe ich hier keine Marktrecherche betrieben oder mich vor dem Schreiben dieses Artikels noch einmal intensiver mit einer der Ideen auseinandergesetzt. Wenn du technisch affin bist und dich für moderne Bezahlmethoden interessierst dann könnte die Entwicklung einer alternativen Bezahlmethode (also etwas Anderes als mit dem Smartphone oder mit der Smartwatch zu bezahlen) für dich eine interessante Geschäftsidee darstellen. Daher möchte ich in diesem Zusammenhang direkt die noch etwas größere Geschäftsidee hinter dieser Idee vorstellen.
3. Alternative zu Google Pay und Apple Pay
Meines Wissens nach gibt es zum jetzigen Zeitpunkt keine wirkliche Alternative zu den beiden genannten Diensten. Dies scheint daran zu liegen, dass die beiden genannten Hersteller durch die Bereitstellung der Betriebssysteme über die ausschließlichen Rechte an den entsprechenden Schnittstellen zwischen Gerät und App verfügen und somit der Markt für Konkurrenten nur schwer zu erobern ist. Ein neuer Marktteilnehmer müsste wohl erst ein neues Betriebssystem für Smartphones und Smartwatches entwickeln und könnte über dieses dann sein eigenes Bezahlsystem laufen lassen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass sich langfristig der Markt öffnen wird und weitere Teilnehmer in den Markt dringen werden. Vielleicht geschieht dies z. B. dadurch, dass Google Pay und Apple Pay den neuen Markteilnehmern die Rechte an der Nutzung des Betriebssystems gegen eine Gebühr verkaufen und den Konkurrenten somit erlauben, einen neuen Bezahldienst auf ihrem eigenen Betriebssystem einzuführen. Was sich dann im jetzigen Stadium noch als Konkurrenz anhört, könnte dann für die etablierten Hersteller zu einer weiteren Einnahmequelle führen. Ob dies zum jetzigen oder auch zu einem späteren Zeitpunkt wirtschaftlich sinnvoll ist kann nur der jeweilige Hersteller entscheiden. Da ähnliche Konzepte aber bereits etabliert sind (z. B. ein neuer Marktteilnehmer im Mobilfunkmarkt nutzt gegen die Zahlung einer Gebühr das bereits bestehende Netz eines Konkurrenten) halte ich dies jedoch auch nicht für völlig ausgeschlossen. Was den Markt generell attraktiv macht ist hier wohl die Tatsache, dass Menschen auch in Zukunft wohl noch in irgendeiner Art und Weise Geld und Waren miteinander tauschen werden müssen. Solltest du also in diesem Bereich durch deine eigene Forschung einen Erfolg erzielen, so hast du gute Chancen, dass du deine Ergebnisse zumindest an einen weiteren Teilnehmer in diesem Markt weiterverkaufen kannst.
4. Mobilitätskapsel anstelle Individualfahrzeug
Diese Idee hat mich von meinen eigenen Ideen am meisten begeistert und ich habe für diese Idee im Vergleich zu den anderen Ideen die meiste Zeit investiert. Daher glaube ich, dass ich diese Idee zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal ausführlich in einem gesonderten Artikel betrachten werde. Kurz gesagt ist mir zum einen aufgefallen, wie viele Fahrzeuge tagtäglich ungenutzt auf öffentlichen Verkehrsflächen herumstehen. Des Weiteren ist mir aufgefallen, dass in den meisten Fahrzeugen lediglich eine einzige Person sitzt, obwohl das Fahrzeug eigentlich für vier bis fünf Personen ausgelegt ist. Beides ist bereits Menschen vor 50 Jahren aufgefallen, daher werde ich diese Auffälligkeiten nicht beim Patentamt einreichen. Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass in den Bereich der sogenannten „Mobilitätswende“ viel Bewegung kommt und ich fände es sehr spannend, wenn ich dieser Idee mehr Zeit widmen könnte. Bezogen auf die obenstehenden Auffälligkeiten halte ich also die Verkleinerung der täglich genutzten Fahrzeuge sowie das Minimieren der ungenutzten Standzeit dieser Fahrzeuge für zwei relevante Faktoren um die „Mobilitätswende“ bzw. die „Verkehrswende“ erfolgreich zu gestalten. Begriffe wie „Autonomes Fahren“, „LIDAR-Technik“ sowie „Vernetzung von Verkehrsmitteln“ betrachte ich in diesem Zusammenhang mit hohem Interesse. Meine Idee sieht vor, dass Menschen im täglichen Stadtverkehr zukünftig in ein Fahrzeug steigen, welches wie eine aufrecht stehende Zigarre aussieht. Dieses Fahrzeug wird nicht mehr von einem Menschen aktiv gesteuert (d. H. das Fahrzeug fährt autonom und nicht eben der Mensch) und ist mit allen weiteren Fahrzeugen vernetzt. Ich behaupte, dass sich bezogen auf große Ballungsräume in Zukunft ein solches oder solch ein ähnliches Konzept durchsetzen wird und es momentan lediglich noch an der technischen Umsetzbarkeit sowie an Fragen bzgl. der Haftung bei einem etwaigen Unfall hapert.
5. Essensbox direkt vor der Haustür
Es hat sich mittweile im städtischen Bereich sehr etabliert, Pakete nicht mehr direkt zu sich nach Hause liefern zu lassen, sondern diese Pakete an eine sogenannte „Paketbox“ liefern zu lassen. Hier kann der Besteller dann zu einem frei wählbaren Zeitpunkt sein Paket abholen. Dieses Prinzip fände ich generell auch für die Lieferung von Lebensmitteln interessant. An jeder Adresse gibt es heutzutage bereits einen Briefkasten um den Bewohnern schriftliche Benachrichtigungen zu hinterlassen aber es gibt keinen „Briefkasten für Lebensmittel“. In Teilen wird dieses Prinzip bereits von Lieferdiensten umgesetzt, welche die Lebensmittel direkt bis vor die Haustür liefern. Dies hat natürlich den großen Vorteil, dass die Lebensmittel von dem Besteller nicht erst von der Essensbox vor der Haustür selbständig in die eigene Wohnung gebracht werden müssen. Generell sind jedoch sämtliche Lieferdienste auf die Anwesenheit des Kunden angewiesen bzw. auf jemanden der zumindest „die Tür aufmacht“. Durch eine große Box an jeder Haustür könnten Lieferdienste zu jedem x-beliebigen Zeitpunkt ihre Lieferungen abladen und der Endkunde könnte zu jedem x-beliebigen Zeitpunkt seine Bestellung in Empfang nehmen. Generell ist der Markt für die Lieferung von Lebensmitteln aktuell mächtig im Rollen und hier tut sich sehr viel. Daher bin ich gespannt, in welche Richtung sich das Ganze entwickeln wird und ob sich eine private Essensbox direkt an der eigenen Haustür in Zukunft am Markt etablieren wird.
6. Website für Remote-Helfer aller Art (z. B. Photoshop, Excel etc.) aufbauen
Ich fände es sehr gut, wenn ich während der Bearbeitung von Grafiken oder der Erstellung von Dateien in Sekundenschnelle auf externe Hilfe zurückgreifen könnte. Also auf jemanden, der nicht nur die Software allgemein kennt, sondern bei dem ich davon ausgehen kann, dass er mir mit einem spezifischen Problem bezogen auf diese Software direkt weiterhelfen kann. Wenn ich mich in einem gewissen Workflow befinde, dann habe ich oftmals nicht die Energie, mir ein eher allgemeines Tutorial anzuschauen in der Hoffnung, hier die Lösung für meine Frage zu finden. Und Dienste wie Fiverr sind vielleicht gut, wenn man generell ein Projekt umsetzen möchte. Für die schnelle Bearbeitung (d. H. ohne den eigenen Workflow zu unterbrechen) hat sich dieser Dienst bei mir jedoch nicht durchgesetzt. Ich benötige eine Website bzw. einen Dienst, auf dem auf der Startseite die Frage steht „Bei welcher Software benötigst du Hilfe?“. Hier würde ich dann z. B. eingeben „Adobe Photoshop“. Dann will ich eine Auswahl an Unterthemen erhalten welche ich als Laie sofort verstehe. Es soll dort also nicht stehen „Vektorgrafik um 25 Basispunkte horizontal skalieren“, sondern dort soll stehen „Bild vergrößern“ oder „Bild in ein anderes Bild integrieren“. Dies sind nämlich genau die Begriffe die während des Arbeitens vor meinem geistigen Auge auftauchen. Ich bin bzgl. des Bedienens von manch einer Software ein viel zu großer Laie um mein Denken in eine Fachsprache zu übersetzen. Im Optimalfall wird mir dann ein Remote-Helfer zugeordnet, der mich dann unterstützt. Je nach Dauer und Art des Auftrags wird dann entsprechend abgerechnet. Bei dem Betreiber des Dienstes habe ich dazu entweder ein gewisses Credit-Volumen hinterlegt oder ich zahle eine monatliche Gebühr und kann dafür dann so viel Hilfe in Anspruch nehmen wie ich möchte. Falls du einen solchen Dienst kennst, dann sag mir bitte Bescheid. Falls nicht, dann glaube ich, dass es sehr lohnend sein könnte einen solchen Dienst aufzubauen. Und in diesem Zusammenhang möchte ich dir wieder wie bei den Bezahlmethoden die etwas größere Geschäftsidee dahinter vorstellen.
7. Suchportal für Dienstleistungen aller Art bzw. des täglichen Bedarfs entwickeln
Wenn ich gegenwärtig nach einer Dienstleistung in meiner Stadt suche (z. B. Frisör, Reinigung oder Waschanlage) dann sieht der Prozess meistens so aus, dass ich in Google Maps den entsprechenden Begriff eingebe und dann ein für mich passendes Angebot auswähle. Die Entwicklung eines externen Suchportals, also einer Website, auf der ich lediglich die Frage beantworten muss „Welche Dienstleistung möchtest du in Anspruch nehmen?“ und anschließend die Frage nach dem Ort beantworten muss an dem ich mich gerade befinde kann also als Konkurrenz zu einem bereits etablierten Player am Markt angesehen werden. Ich habe den Eindruck, dass es zwar mittlerweile eine Vielzahl an kleineren Anbietern gibt, die versucht, ein solches Angebot bereitzustellen (also einem Nachfrager eine möglichst hohe Anzahl an verschiedenen Dienstleistungsanbietern mit guten Bewertungen anzeigt). Allerdings scheint sich noch nicht wirklich ein neuer Konkurrent zu Google Maps etabliert zu haben. Wenn man die entsprechende Dienstleistung und seinen Standort direkt in der Google-Suche eingibt, dann wird man oftmals auf einen Blogartikel weitergeleitet, wo ich mich erst wieder an ein neues Design und die Art und Weise, wie die Informationen dort präsentiert werden, gewöhnen muss. Der hohe Vorteil von Google Maps ist somit die einheitliche Darstellung der Informationen und genau so etwas würde ich bei einem Konkurrenzdienst auch bevorzugen. Hierzu müsste die „Weisheit der Vielen“ bzw. die sogenannte „Schwarmintelligenz“ dann auf ein anderes Portal wechseln und ich bin mir der Herausforderungen die damit einhergehen durchaus bewusst. Über die momentan marktbeherrschende Stellung von Google in vielen Bereichen lässt sich in diesem Zusammenhang wahrscheinlich wieder ein eigener Artikel erstellen. Trotzdem ist es mir wichtig diese Idee hier vorzustellen da ich eine gewisse Konkurrenz in diesem Bereich durchaus begrüßen würde.
8. Firma für UX gründen
„UX“ steht für „User Experience“ und bedeutet so viel wie die Erfahrung eines Kunden mit einem entsprechenden Dienst oder einer entsprechenden Leistung. Hierunter summieren sich also alle Vorgänge, welche der Kunde beim Durchlaufen einer Leistung erfährt. Dies kann der erste Eindruck von der Website sein, auf der ein Kunde ein Produkt kaufen möchte. Dies kann die Art und Weise des Bestellvorgangs sein oder auch die Art und Weise, wie der Kunde sein Produkt bezahlen kann. Die interessante Frage hierbei ist immer, ob dem Kunden bei diesem Prozess „Steine in den Weg“ gelegt werden oder ob dieser Prozess für den Kunden so angenehm und so komfortabel wie möglich bereitgestellt wird. Wenn man der Theorie zustimmt (und ich tue dies), dass Amazon bzgl. User Experience neue Maßstäbe gesetzt hat, dann lässt sich daraus schlussfolgern, dass sich dieses neue Qualitätslevel zum Maßstab für alle weiteren Dienstleistungen und Produkte entwickelt, welche man fortan nachfragt. Das bedeutet konkret, dass man als Kunde nicht mehr bereit ist, „zu lange“ Lieferzeiten zu akzeptieren oder dass man es nicht mehr akzeptiert, wenn eine Website zum vollständigen Laden fünf bis zehn Sekunden benötigt. Ich könnte diese Liste mit „Fehlern“ welche einem potenziellen Kunden während der Inanspruchnahme einer Leistung oder während der Nutzung eines Produktes widerfahren können wahrscheinlich endlos fortsetzen. Es ist nicht so, dass ich aktiv auf der Suche nach diesen „Fehlern“ wäre (z. B. eine unübersichtliche/nicht intuitive Website). Vielmehr jedoch fallen mir diese Schwachstellen innerhalb von Dienstleistungsprozessen eher unbewusst sehr stark ins Auge und oftmals ärgere ich mich darüber und zwar aus dem einfachen Grund als dass es oftmals eine einfache Lösung für dieses Problem gibt. Ich kann bei manchen Diensten und Prozessen nicht mehr nachvollziehen, warum so stark gegen die Intuition des Kunden präsentiert und angeboten wird. Gerne würde ich daher eine Firma gründen, welche Anbieter von Dienstleistungen dabei berät, in einem ersten Schritt sämtliche Stolpersteine bzgl. User Experience aus dem Weg zu räumen und dann in einem zweiten Schritt das Kundenerlebnis bezogen auf die angebotene Leistung so angenehmen wie möglich zu gestalten. Wahrscheinlich werde ich auch diese Idee noch einmal in einem gesonderten Artikel näher darstellen. Falls du also in irgendeiner Art und Weise bereits beruflich mit dem Thema „User Experience“ zu tun hast oder du gerne in diesem Bereich tätig werden möchtest dann schreibe mir gerne eine Nachricht.
9. App für anbieterübergreifendes Mobilitätssharing entwickeln
Wie bereits in Geschäftsidee Nr. 4 („Mobilitätskapsel anstelle Individualfahrzeug“) erwähnt interessiere ich mich sehr für das Thema „Verkehrswende“ mit Priorität auf den innerstädtischen Bereich. Ein wichtiges Kriterium zum Gelingen einer erfolgreichen „Verkehrswende“ stellt aus meiner Sicht die Vernetzung aller verfügbaren Mobilitätsangebote dar. Nach meinem jetzigen Informationsstand hat sich am Markt bisher noch keine App durchgesetzt, über die ich anbieterübergreifend Tickets buchen kann. Bisher läuft es eher so, dass ich z. B. entweder mit der Deutschen Bahn oder Flixbus in einer Stadt ankomme (2 Anbieter = 2 separate Apps) und mir dann entweder ein Auto mieten (ShareNow, Miles etc.), einen Roller mieten (TIER, emmy etc.) oder auf den öffentlichen Personennahverkehr umsteigen kann (im Falle von Berlin muss ich dann bei der BVG ein Ticket kaufen). Wenn ich also bei der Buchung meines nächsten Verkehrsmittels etwas Auswahl haben möchte so muss ich mir gemäß der hier stehenden Auflistung mindestens 7 Apps installieren. D. h. bei jedem der sieben Anbieter muss ich ein Guthaben-Konto einrichten von dem aus dann meine Zahlungen getätigt werden. Für viel effizienter halte ich die Tatsache, wenn man für den reinen Buchungsvorgang der Tickets lediglich auf eine einzige App zurückgreifen müsste. D.h. ich würde gemäß dem Prinzip von Omio (vormals GoEuro) lediglich ein Start und ein Ziel eingeben und würde dann eine Liste mit Verkehrsmitteln von verschiedenen Anbietern erhalten (PKW, Roller, Fahrrad oder ÖPNV). Die Anbieter der verschiedenen Verkehrsmittel könnten mit dem Anbieter dieser einen „Verkehrs-App“ dann entsprechende Verträge abschließen sodass es mir als Kunde erspart bleibt mich bei jedem der Anbieter im herkömmlichen Sinne zu registrieren. Auch bei dieser Geschäftsidee glaube ich daran, dass sich in absehbarer Zeit ein solches oder ein solch ähnliches Konzept durchsetzen wird. Auch diese Idee habe ich vor mehreren Jahren in meine Liste aufgenommen und daher halte ich es für gut möglich, dass sich in diesem Bereich momentan viel tut (auch wenn ich es bisher nicht mitbekommen habe). Zusammengefasst gefällt mir die Idee weiterhin sehr gut und ich freue mich darauf tiefergehende Informationen zu dem aktuellen Stand bzgl. dieser Entwicklung zu erhalten.
10. App entwickeln um Nachfrage zu bündeln um Großhändler zu eliminieren
Ich möchte bzgl. dieser Idee kurz mein Verständnis über den klassischen Transformationsprozess eines wirtschaftlichen Gutes vorstellen. Ich verstehe, dass es jemanden geben muss, der ein gewisses Produkt herstellt. Ich verstehe auch, dass dieser Hersteller auf gewisse Rohstoffe zurückgreifen muss, die zuvor ein anderer hergestellt, geerntet bzw. zu Tage gefördert hat. Weiterhin ist es mir völlig einleuchtend, dass dieses Produkt dann zu einem Endkunden geliefert werden muss. Und abschließend bedeutet dies, dass am Ende dieser Kette also ein Endverbraucher steht, welcher das Produkt dann konsumiert.
Die einfachste mir vorstellbare Kette sieht somit folgendermaßen aus:
Hersteller von Rohstoffen -> Hersteller des Endprodukts -> Lieferant -> Endkunde
Was in dieser Kette somit vollständig fehlt sind sogenannte Zwischenhändler. Viele Produkte werden heutzutage jedoch so vertrieben, dass sie zuerst von einem regionalen Händler an einen Großhändler nach Übersee verkauft werden. Dieser verkauft diese Waren dann an viele kleine lokale Zwischenhändler und erst dort kann der Endkunde dann das Produkt in Empfang nehmen. In diesen Prozess sind also mindestens drei Zwischenhändler-Stufen involviert. Wenn man berücksichtigt, dass jeder der Zwischenhändler das Endprodukt verteuert, dann bin ich nicht davon überzeugt, dass durch diesen Prozess mit sehr vielen Zwischenstufen der Kunde in den Genuss des günstigsten Produktes kommt.
Vereinfacht gesagt stelle ich mir daher eine App vor, in der ich meine Nachfrage nach einem gewissen Produkt über einen gewissen Zeitraum hinterlegen kann. Ich halte dies für den authentischeren Weg als wenn wie bisher ein Zwischenhändler (z. B. ein lokaler Supermarkt) eine aggregierte Nachfrage an einen Großhändler sendet, welcher dann die entsprechenden Produkte bestellt. Jeder einzelne Schritt birgt das Risiko einer Fehleinschätzung, was in Summe zu einer hohen Menge an verschwendeten Lebensmitteln führen kann und augenblicklich wohl auch führt. Wenn lediglich ein Endkunde einmal seine Nachfrage an ein System übermitteln könnte, auf dem alle (z. B. die gesamte regionale oder auch die weltweite Nachfrage nach diesem Produkt) zusammenlaufen würde, dann könnte man das Risiko von Fehlkalkulationen erheblich senken. In Folge würden also weniger Lebensmittel verschwendet und die Preise würden zudem durch den Wegfall von etwaigen Zwischenhändlern sogar sinken. Auch bzgl. dieser Idee bin ich daran interessiert, hieraus ein tragbares Konzept zu entwickeln. Alleine wird dies aber voraussichtlich nicht zu bewältigen sein. Daher freue ich mich über jegliche Anregungen und Hinweise zu Sachverhalten und Personen, die in diesem Bereich tätig sind.
11. „Künstliche Intelligenz“ entwickeln die erkennt woran jemand gerade arbeitet damit dieser Arbeitsprozess mit anderen geteilt werden kann
Ich glaube, dass es eine sehr hohe Anzahl an Menschen gibt, die alleine für sich „im stillen Kämmerlein“ an etwas vor sich hinforschen, etwas entwickeln oder etwas produzieren. Was wohl generell als Ursprung eines jeden großartiges Produktes angesehen werden kann (nämlich, dass sich jemand in Ruhe hingesetzt hat und sich ein paar Gedanken gemacht bzw. sich etwas ausgedacht hat) mündet aber darin, dass man irgendwann auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen ist. Ich stelle die Behauptung auf, dass es nicht mehr möglich ist (vielleicht sogar noch nie möglich war) großartige Leistungen alleine zum Erfolg zu führen. Diese Behauptung ist wahrscheinlich einen eigenen Artikel wert. Basierend auf dieser Behauptung ist es jedoch notwendig, zu einem gewissen Zeitpunkt damit zu beginnen seine bisherigen Arbeitsergebnisse mit anderen zu teilen. Und selbst wenn man die Bereitschaft dazu mitbringt, so muss man sich immer noch genau überlegen, wie genau und detailliert man sein Ergebnis denn auch kommunizieren kann.
Nehmen wir beispielsweise die Produktion eines neuen elektronischen Songs. Wenn der Song ca. zur Hälfte fertig ist, dann muss ich mich irgendwann mit der Frage beschäftigen, was genau das nun für ein Genre ist. Denn wenn ich den Song z. B. auf einer Streaming-Plattform veröffentlichen möchte, dann muss ich dort ein Genre angeben. Im elektronischen Mainstream wird hier gerne einfach der Überbegriff „Electro“ verwendet. Wenn man aber berücksichtigt, dass man irgendwie jeden elektronisch produzierten Song als „Electro“ bezeichnen kann, dann bietet diese Begrifflichkeit gar keine Differenzierung mehr. Mir persönlich würde daher eine Software sehr weiterhelfen, welche sich meinen fertigen oder auch halbfertigen Song anhört und diesen dann mit Millionen von anderen „elektronischen“ Songs abgleicht. Hieraus könnte man dann viel detaillierter ableiten, mit welchen anderen Songs dieser Song eine Ähnlichkeit aufweist. Und dieser Gesamtheit an Ähnlichkeiten könnte man dann einen Genre-Namen verpassen, beispielsweise „Deep Progressive House“. Der springende Punkt hierbei ist nämlich, dass ich persönlich das „exakte“ Genre meiner eigenen Musik gar nicht benennen kann. Ich fände es also viel effizienter, wenn ich mir nicht selber ein Genre „ausdenken“ muss, sondern mich an den aktuell herrschenden Marktstandards orientieren könnte.
Es müsste also eine Software geben, die die wesentlichen Teile des Musikstückes erkennt und dann entsprechende Abgleiche durchführt. Aber auch Produzenten, welche sich in ihrem eigenen Stil verbessern möchten, könnten durch die Verwendung einer solchen Software viel zielgerichteter mit anderen Produzenten in Kontakt treten. Ich stehe gerade tatsächlich vor der Herausforderung herauszufinden, bei welchen DJ´s und Produzenten ich meine fertigen Tracks eigentlich einreichen könnte. Ein reiner „Trance-DJ“ oder ein reiner „Techno-DJ“ kommt wohl eher nicht in Frage. Mir würde es zusammengefasst daher extrem helfen, zu wissen, wer außer mir noch solche Musik produziert wie ich sie selber mache um dann im Endeffekt Personen viel effizienter und zielgerichteter ansprechen zu können. Ich selber werde eine solche Software wahrscheinlich nicht entwickeln können. Daher teile ich gerne diese Idee hier, denn ich glaube, dass man den Einsatzbereich einer solchen Software z. B. auch auf wissenschaftliche Forschung ausweiten kann. Aber auch für ein Start-Up könnte eine solche Software hilfreich sein, um z. B. aussagekräftigere Stellenbeschreibungen zu veröffentlichen.
12. What´s App für Business
Bei der Mehrzahl der E-Mails die ich erhalte handelt es sich fast ausschließlich nur noch um Bestätigungen, Hinweise und sonstige Mitteilungen (also z. B. dass sich die AGB ändern). Also zusammengefasst um etwas, was keine direkte Aktion meinerseits erfordert. Wenn man ehrlich ist dann sammelt sich im E-Mail-Posteingang sehr viel „digitaler Müll“ an. Wenn ich dann ca. 200 dieser „Müll-E-Mails“ vom Posteingang in die entsprechenden Unterordner verschoben habe, dann fühle ich mich zwar etwas besser, aber wirklich etwas geleistet habe ich dadurch nicht. Ich würde nicht behaupten, dass es sich beim Sortieren von E-Mails um etwas „Produktives“ handelt. Jedoch schaue ich täglich in mein E-Mail-Postfach, denn bisweilen läuft manche Kommunikation primär immer noch über E-Mail. Das kann eine Anfrage einer Agentur sein oder ein sonstiges Unternehmen, mit dem ich mich bzgl. der Anfrage nach einem Produkt oder einer Leistung im Austausch befinde. Ich fände es sehr gut, wenn diese Art der Kommunikation appbasiert ablaufen könnte. Nun erwarte ich nicht, dass eine kleine Agentur, welche von zwei Personen geführt wird eine eigene App entwickelt um mit mir in den Austausch zu treten. Wahrscheinlich würde ich einen solchen Service auch gar nicht in Anspruch nehmen (wie ich in Geschäftsidee Nr. 8 „App für anbieterübergreifendes Mobilitätssharing entwickeln“ vorgestellt habe vertrete ich ja das „Ein-App“-Prinzip). Was ich aber in Anspruch nehmen würde wäre eine App über welche jede Art von externer Unternehmenskommunikation mit einem Kunden laufen würde. D. h. ein entsprechendes Unternehmen (z. B. eine Werbeagentur) registriert sich bei dieser App und tritt mit ihren Kunden ausschließlich über diese App in Verbindung. Der Vorteil für mich wäre, dass ich mich nur ein einziges Mal in einer App anmelden müsste und dort die entsprechenden Unternehmen aufgelistet sehen würde, mit welchen ich mich gerade in Austausch befinde. Wenn man sich ein solches Szenario vorstellt, dann fällt einem natürlich zuerst die App „WhatsApp“ als geeigneter Kommunikationskanal ein. Aufgrund der sehr hohen Akzeptanz dieser App im Markt hätte man den Vorteil, dass man aus Unternehmenssicht den eigenen Kunden zumindest erreichen würde (was momentan ja auch schon stark umgesetzt wird). Aufgrund der vielen Kritikpunkte aber halte ich eine App, welche etwas weniger im Fokus der sogenannten „Öffentlichkeit“ steht, also so gesehen eine Neuentwicklung von „WhatsApp“ in Form einer Business-Variante, welche ausschließlich für den oben beschriebenen Zweck fungiert, bzgl. der zukünftigen Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunde für die zielführendere Maßnahme. Die Herausforderung liegt hier wohl nicht in der Entwicklung einer solchen App, sondern darin, dass diese App es schafft, den Markt zu durchdringen. Es ist eine nicht zu leugnende Tatsache, dass Marketingkosten innerhalb eines Produktlebenszyklus oftmals einen der höchsten Kostenfaktoren darstellen. Man müsste also eine weltweite Akzeptanz für diese App schaffen, was sich mit hoher Wahrscheinlichkeit lediglich durch den Einsatz von viel Kapital bewerkstelligen lässt. Gemäß der These „Kopf schlägt Kapital“ von Günter Faltin soll dies aber kein Hindernis sein. Deswegen freue ich mich diese Idee hier zur Diskussion zu stellen. Mein Hauptpunkt hinter dieser Idee ist die Beobachtung, dass bzgl. externer Unternehmenskommunikation (also die Kommunikation eines Unternehmens mit der Öffentlichkeit bzw. in diesem Fall mit den eigenen Kunden) das Ende der Fahnenstange bzgl. Effizienz noch nicht erreicht ist. Ich will einfach keine weiteren „Müll-E-Mails“ mehr erhalten und freue mich daher über jeden Fortschritt der zur Verringerung von digitalem Abfall beiträgt.
13. Comatch für Musiker-Barinhaber/Clubinhaber
Bei Comatch handelt es sich um ein Unternehmen welches freiberufliche Berater sowie Experten an entsprechende Auftraggeber (also z. B. ein Unternehmen welches in einem bestimmten Fachbereich Unterstützung benötigt oder eine Organisation) vermittelt. Das Prinzip von Comatch spricht mich sehr an: Eine Person, welche über spezifische Fähigkeiten oder auch spezifisches Wissen bzw. Können verfügt erbringt diese „Leistung“ für einen begrenzten Zeitraum im Auftrag von jemandem welcher exakt dieses Angebot nachfragt. Genau so etwas fände ich auch für den Austausch zwischen Barbetreibern und Musikern interessant. Ich würde es sehr begrüßen, wenn es eine Website geben würde, auf der sich ein Barbetreiber registrieren könnte und dann dort so detailliert wie möglich beschreiben würde welche Art von Musik er sich wünscht. Ein Musiker (z. B. ein Akustikgitarrist oder ein Pianist) könnte sich dann ebenfalls auf dieser Website registrieren und Hörproben von sich anbieten (dies können z. B. Ausschnitte aus Cover-Songs oder eigene Stücke sein). Gemäß dem Prinzip des „Matchens“ könnte man die Website auch appbasiert betreiben und sowohl der Bar- bzw. der Clubbetreiber sowie der Musiker könnten sich dann ggfs. liken und einen ersten Kontakt herstellen. Bei gegenseitigem Interesse sehe ich hier eine hohe Möglichkeit für häufigere Auftrittsmöglichkeiten für Musiker welche zudem dann auch noch vor einem „passenderen“ Publikum auftreten könnten.
14. XING für Musiker
Das Karriere-Portal „XING“ hat sich in der deutschen „Business-Welt“ mehr als etabliert. Auch ich bin dort angemeldet, da ich den Netzwerkeffekt schätze und mich das Angebot von der grafischen Aufbereitung und der Darstellung meiner Informationen anspricht. Ich bin mir aber nicht sicher, ob XING ein geeignetes Portal für Musiker, Künstler oder Schauspieler ist, um dadurch mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten und ggfs. neue Aufträge zu erhalten. Zu sehr schwirren bei dem Begriff „XING“ Wörter wie „bewerben“, „Headhunter“ und „Unternehmen“ mit – also Begrifflichkeiten, welche man nicht direkt mit künstlerischen Tätigkeiten verbindet. Bei einem entsprechenden „XING für Musiker“ müssten also Begriffe wie „auftreten“, „Präsentation des eigenen Schaffens“, „künstlerischer Gesamtein-/ausdruck“ im Vordergrund stehen. Nach meinem jetzigen Informationsstand wird dieses Konzept am besten durch Backstage PRO umgesetzt. Seit einigen Jahren bin ich bei diesem Portal angemeldet. Allerdings liegen mir keine Zahlen vor, welche Relevanz Backstage PRO auf dem deutschen Markt besitzt, d. H. ob es sich hier um das führende Netzwerk für Musiker handelt. Bei der oben genannten Idee handelt es sich demnach wahrscheinlich mehr um einen Wunsch, dass sich ein Netzwerk bzw. ein Portal herauskristallisiert, dessen Name man nicht nur ausschließlich in Fachkreisen kennt, da man hierdurch wahrscheinlich auch viel eher Personen außerhalb der eigenen „Blase“ ansprechen könnte. Eine gewisse Markenbekanntheit eines entsprechenden Portals würde zudem wohl auch die Gesamtakzeptanz künstlerischen Schaffens erhöhen, was in mehr Auftrittsmöglichkeiten für Künstler, einen einfacheren Austausch mit externen Dienstleistern und demzufolge in einem größeren Netzwerk resultieren könnte.
Fazit
Dies sind meine 14 Geschäftsideen aus dem Ideen-Marathon. In diesem ersten Schritt war es mir wichtig, die jeweilige Idee erst einmal vorzustellen und kurz zu beschreiben, wie ich zu der Idee kam und welchen Nutzen ich in ihr sehe. Bzgl. jede der Ideen habe ich genügend Vorstellungen um die Idee weiter zu entwickeln. Wenn du also bzgl. einer Idee an weiteren Informationen interessiert bist dann kontaktiere mich gerne. Für einige der Ideen kann ich mir wie erwähnt gut vorstellen einen ausführlicheren Artikel zu veröffentlichen der sich dann vertieft mit den Detailfragen beschäftigt. Ich freue mich dann über Anregungen und Kritik um ggfs. die Idee zu einem tragfähigen Konzept weiterzuentwickeln.
Nutze bis dahin gerne die hier vorgestellten Ideen als Inspirationsquelle für deine eigenen Ideen oder für einen möglichen Start für dein neues Business. Ich wünsche dir dabei viel Spaß und Erfolg.
